RFID NEWS
Textilindustrie


Infineon Ident Solutions
Für die spezifischen Anforderungen der Bekleidungsindustrie haben wir eine Textil-Tube entwickelt.

Mehr dazu finden Sie im letzten Abschnitt dieses Newsletters.

 

Kontakt
Infineon Ident Solutions
Tel. +49 (0)89/234-86547
Fax +49 (0)89/234-27446
Email: rfid@infineon.com
www.infineon.com/rfid

 

   

Sehr geehrte Damen und Herren,

Gardeur ist ein Hersteller hochwertiger Markenkleidung. Das Unternehmen fertigt im Jahr drei Millionen Kleidungsstücke, 90 Prozent davon sind Hosen und Jeans.

In Zusammenarbeit mit Infineon Ident Solutions wurde bei Gardeur eine RFID-Lösung implementiert, die den Warenaustausch zwischen der Fertigungsstätte Augustfehn und dem Verteilzentrum Mönchengladbach dokumentiert.

Gardeur nutzt das Potenzial von RFID
Jedes Kleidungsstück ist nach wie vor durch eine Barcodenummer eindeutig gekennzeichnet. Der Barcodeanhänger befindet sich am Kleiderbügel, der neue RFID-Tag ist direkt am Kleidungsstück befestigt.

Mit einem Handlesegerät werden Barcodenummer und Chipnummer des RFID-Tags gleichzeitig gelesen und im System miteinander verknüpft. Zusätzlich wird die Barcodenummer auch noch einmal auf dem RFID-Tag gespeichert.

Im Anschluss fährt ein Mitarbeiter die komplette Versandeinheit im Warenausgang durch ein RFID-Gate – beispielsweise einen Rollkleiderständer, an dem 200 Hosen hängen. Alle RFID-Tags werden dabei in Sekundenschnelle mit einer maximalen Lesegenauigkeit gelesen.

Für jedes ausgehende Produkt protokolliert das System die Barcode- und Chipnummern, die auf dem RFID-Tag gespeichert sind. Dieses Protokoll erreicht per Filetransfer das Verteilzentrum in Mönchengladbach und kündigt dort die zu erwartende Sendung an (WE-Avisierung).

Im Verteilzentrum angekommen, werden alle Kleidungsstücke der Lieferung erneut in einem Arbeitsgang erfasst, mit den Daten der WE-Avisierung abgeglichen und im Bestand vereinnahmt. Anschließend kann die Sendung getrennt, kommissioniert und in die jeweiligen Kundenlager transportiert werden.

Die RFID-basierte Warenausgangs- und -eingangskontrolle soll auch an anderen Standorten eingesetzt werden. Zusätzlich plant Gardeur, im Verteilzentrum Mönchengladbach weitere RFID-Punkte einzurichten, an denen die vorbeilaufenden Kleidungsstücke automatisch identifiziert werden. Dadurch kann das Unternehmen den Automatisierungsgrad seiner Logistikprozesse weiter erhöhen.

Thomas Ballweg, Geschäftsleiter Technik bei Gardeur, erläuterte die Bedeutung des Projektes: „Der RFID-Echtbetrieb auf der Strecke Augustfehn-Mönchengladbach war mit dem Infineonsystem so erfolgreich, dass damit die Grundlage für die Prozessoptimierung in den kommenden 24 Monaten gelegt ist. Durch den RFID-Roll-out können wir vorkommissionierte Ware sofort vereinnahmen und gewinnen erheblich an Geschwindigkeit und Supply-Chain-Transparenz.“

RFID in der Bekleidungsindustrie
Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter – keine andere Industrie wechselt ihr Sortiment häufiger als die Bekleidungsindustrie. Sich auf saisonale Absatzfenster und schnelllebige Trends einzustellen, gehört zu den großen Herausforderungen an die Produktions- und Distributionslogistik.

Mit RFID-Lösungen werden Produkt- und Warenfluss optimal mit dem zugehörigen Datenfluss synchronisiert. Materialien oder Halbprodukte können Zeit sparend ausgetauscht werden, um wertvolle Ressourcen besser zu nutzen – beispielsweise die Arbeitszeit Ihrer Spezialisten. Der Bearbeitungszustand eines Kleidungsstücks kann während des Produktionsdurchlaufs protokolliert und an der nächsten Bearbeitungsstation abgerufen werden.

Dank RFID-Lösungen können Sie noch enger mit Ihren Handelspartnern zusammenarbeiten, bis zur Verfolgung des Abverkaufs in Märkten und Modegeschäften. Dadurch werden Lieferengpässe vermieden und gleichzeitig die Bestände bei Hersteller und Händlern optimiert.

Im dritten Teil des Newsletters präsentieren wir Möglichkeiten für die Diebstahlsicherung und den Plagiatschutz in der Bekleidungsindustrie.



Infineon Ident Solutions

Ein Karton mit Liegeware wird anders erfasst als eine Kleiderstange mit Hängeware. Deshalb haben wir für die spezifischen Anforderungen der Bekleidungsindustrie eine Textil-Tube entwickelt. Als Tube bezeichnen wir den Kommunikationsweg vom RFID-Chip bis zum Warenwirtschaftssystem. Diese „Kommunikationsröhre“ basiert auf unserer RFID-Betriebsumgebung You-R® OPEN.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.