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| RFID NEWS Textilindustrie
Kontakt
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Sehr geehrte Damen und Herren, Gardeur ist ein Hersteller hochwertiger Markenkleidung. Das Unternehmen fertigt im Jahr drei Millionen Kleidungsstücke, 90 Prozent davon sind Hosen und Jeans. In Zusammenarbeit mit Infineon Ident Solutions wurde bei Gardeur eine
RFID-Lösung implementiert, die den Warenaustausch zwischen der Fertigungsstätte
Augustfehn und dem Verteilzentrum Mönchengladbach dokumentiert. Gardeur nutzt das Potenzial von RFID Mit einem Handlesegerät werden Barcodenummer und Chipnummer des RFID-Tags gleichzeitig gelesen und im System miteinander verknüpft. Zusätzlich wird die Barcodenummer auch noch einmal auf dem RFID-Tag gespeichert. Im Anschluss fährt ein Mitarbeiter die komplette Versandeinheit im Warenausgang durch ein RFID-Gate – beispielsweise einen Rollkleiderständer, an dem 200 Hosen hängen. Alle RFID-Tags werden dabei in Sekundenschnelle mit einer maximalen Lesegenauigkeit gelesen. Für jedes ausgehende Produkt protokolliert das System die Barcode- und Chipnummern, die auf dem RFID-Tag gespeichert sind. Dieses Protokoll erreicht per Filetransfer das Verteilzentrum in Mönchengladbach und kündigt dort die zu erwartende Sendung an (WE-Avisierung). Im Verteilzentrum angekommen, werden alle Kleidungsstücke der Lieferung erneut in einem Arbeitsgang erfasst, mit den Daten der WE-Avisierung abgeglichen und im Bestand vereinnahmt. Anschließend kann die Sendung getrennt, kommissioniert und in die jeweiligen Kundenlager transportiert werden. Die RFID-basierte Warenausgangs- und -eingangskontrolle soll auch an anderen Standorten eingesetzt werden. Zusätzlich plant Gardeur, im Verteilzentrum Mönchengladbach weitere RFID-Punkte einzurichten, an denen die vorbeilaufenden Kleidungsstücke automatisch identifiziert werden. Dadurch kann das Unternehmen den Automatisierungsgrad seiner Logistikprozesse weiter erhöhen. Thomas Ballweg, Geschäftsleiter Technik bei Gardeur, erläuterte
die Bedeutung des Projektes: „Der RFID-Echtbetrieb auf der Strecke
Augustfehn-Mönchengladbach war mit dem Infineonsystem so erfolgreich,
dass damit die Grundlage für die Prozessoptimierung in den kommenden
24 Monaten gelegt ist. Durch den RFID-Roll-out können wir vorkommissionierte
Ware sofort vereinnahmen und gewinnen erheblich an Geschwindigkeit und
Supply-Chain-Transparenz.“ RFID in der Bekleidungsindustrie Mit RFID-Lösungen werden Produkt- und Warenfluss optimal mit dem zugehörigen Datenfluss synchronisiert. Materialien oder Halbprodukte können Zeit sparend ausgetauscht werden, um wertvolle Ressourcen besser zu nutzen – beispielsweise die Arbeitszeit Ihrer Spezialisten. Der Bearbeitungszustand eines Kleidungsstücks kann während des Produktionsdurchlaufs protokolliert und an der nächsten Bearbeitungsstation abgerufen werden. Dank RFID-Lösungen können Sie noch enger mit Ihren Handelspartnern zusammenarbeiten, bis zur Verfolgung des Abverkaufs in Märkten und Modegeschäften. Dadurch werden Lieferengpässe vermieden und gleichzeitig die Bestände bei Hersteller und Händlern optimiert. Im dritten Teil des Newsletters präsentieren wir Möglichkeiten
für die Diebstahlsicherung und den Plagiatschutz in der Bekleidungsindustrie. |
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